Herzlich willkommen auf der Webseite mit Beiträgen zur Ortsgeschichte der Gemeinden Geisecke und Lichtendorf

Ich möchte auf dieser Webseite aus der Geschichte der beiden Gemeinden, bis zum Verlust der Selbstständigkeit, berichten. Wegen der Quellenlage liegt der Schwerpunkt hierbei auf dem 19. Jahrhundert.

Zu dieser Zeit bestand die „politische Gemeinde Lichtendorf“ aus den drei Bauerschaften Lichtendorf, Overberge und Ostberge, die zu Anfang durchaus noch eine gewisse Eigenständigkeit hatten. In Geisecke gab es nur die Bauerschaft Geisecke.

Es gab und es gibt immer noch vielfältige Verbindungen zwischen den beiden Gemeinden, die es nahelegen die Vergangenheit beider Gemeinden gemeinsam zu betrachten.

Es gab von 1802 bis 1953 einen gemeinsamen Schulbezirk. Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis 1923 eine gemeinsame Feuerwehr. Seit 1838 gibt es den Schützenverein Lichtendorf-Geisecke. Von 1883 bis mindestens 1927 gab es den "Krieger- und Landwehrverein Lichtendorf-Geisecke".

Es gibt die evangelische Kirchengemeinde Lichtendorf-Geisecke. In den Jahren von 1921 bis 1963 gab es ein gemeinsames Standesamt, von 1964 bis 1970 in jeder Gemeinde eins. Es gab um 1898 den Gesangverein „Germania Geisecke-Lichtendorf“. In der Zeit des „Dritten Reichs“ gab es die Ortsgruppe Geisecke-Lichtendorf der NSDAP.

Die beiden Gemeinden haben durch die kommunale Neuordnung 1975 ihre Selbstständigkeit verloren. Das Amt Westhofen wurde aufgelöst und die bisherigen Amtsgemeinden den Städten Dortmund, Schwerte und Hagen zugeordnet. Dabei wurde auf gewachsene Strukturen keine Rücksicht genommen.

Aus Geisecke wurde Schwerte-Geisecke. Lichtendorf wurde geteilt, der Teil südlich der Autobahn wurde Schwerte-Lichtendorf und der Teil nördlich der Autobahn wurde Dortmund-Lichtendorf.

Ich hoffe, dass ich auf den folgenden Seiten einiges von Interesse aus der Vergangenheit der beiden Gemeinden darstellen kann.

Über ihre Meinung zu dieser Webseite, Kritik und Anregung würde ich mich sehr freuen.

Horst Eichmann